Was die Spanier den Deutschen zu sagen haben

Eine Botschaft vom spanischen ans deutsche Volk, über die Rettung die nur den Banken hilft.

Spanien Rettung
Spanien

Jetzt ist sie da, jetzt in diesem Moment, die Spanien Rettung.
Die sogenannte Rettung, die das Volk nicht vor Armut und Arbeitslosigkeit schützen, sondern die Banken belohnen wird, die uns in diese Krise gestürzt haben.
Die deutschen Banken und Politiker, Eure Banken und Politiker manipulieren euch. Sie sagen dass der ehrliche und fleissige deutsche Arbeiter die Rechnung für die spanische Fiesta und Verschwendung bezahlt.
Und jetzt müssen wir für unsere Sünden büssen und müssen die strengste Enthaltsamkeit ertragen bis alles zurückgezahlt ist was wir Euch schulden.
Aber wir, die spanische Mittelklasse, haben nicht über unsere Verhältnisse gelebt. Es waren vielmehr unsere Banken, unsere Immobilienfirmen und unsere Politiker die uns über unsere Verhältnisse bestohlen haben.
Und die deutschen Banken und Politiker haben zu unserem Unglück ihr Scherflein beigetragen. Und obwohl wir diese Krise nicht verursacht haben ist sie doch da, hier und jetzt. Die privaten Schulden der Banken wurden in öffentliche Schulden umgewandelt. Die Bänker und Politiker haben die Gewinne privatisiert und die Verluste sozialisiert. Unsere Rechte, der öffentliche Dienst, ja, und die Demokratie selbst, sind in grosser Gefahr. Die deutsche Regierung, die Europäische Union, die Europäische Zentralbank und der Internationale Währungsfonds regieren in Spanien. Aber wir haben sie nicht gewählt!

Wir Völker müssen uns gegen die Versklavung der korrupten Institutionen und die Finanzspekulation wehren.
Lasst uns das Europa der Händler zur Geschichte machen. Lasst uns für ein Europa der Bürger kämpfen.

Quelle: Youtube Kanal von Asamblea3Cantos


2 Gedanken zu „Was die Spanier den Deutschen zu sagen haben

  • 9. Februar 2013 um 22:37
    Permalink

    Botschaft des deutschen Volkes an die Spanier. Wir verbrecherichschen Nazis wurden nicht gefragt ob wir irgendwen retten wollen. Hat sich irgendein Spanier dafür interessiert, das wir für 7 Euro die Stunde seit über 10 Jahren arbeiten dürfen und das freiwerdende Kapital nach Spanien in den Straßenbau und Eigentumswohnungen geflossen ist. Uns wurden genau die Länder immer als Vorbild hingestellt, die mit dem uns abgepressten Geld ihre Länder entwickeln durften. Die ausgeplünderten wurden noch verhöhnt. Interessiert es in Spanien irgendwen, das die Leute hier arbeiten und sich dann Essen von den Tafeln holen müssen? Ich habe nichts gehört, außer die: Nazi Deutschen. Also willkommen im Club: arbeiten für nichts.
    Ansonsten rutscht uns den Buckel runter.

    Antwort
  • 10. Februar 2013 um 11:12
    Permalink

    Eines macht der Bericht besonders deutlich: „Die Spanier“ sind nicht die Nutzniesser der Gelder der „Spanien-Rettung“. Genausowenig wie die „Griechenland-Hilfe“ den Griechen hilft. Die Betroffenen dieser „Rettungsaktionen“ sind die ausgeplünderten Arbeitnehmer in den Ländern, wo es Arbeit gibt und ins Elend gestürtzte Bevölkerungen andererseits. 55% Arbeitslosigkeit in Spanien und Abwanderung der jungen Menschen, Obdachlosgkeit, Zwangsversteigerungen sind die Auswirkungen einer Politik des sozialen Kahlschlags, während die Masse der Arbeitnehmer um die Früchte ihrer täglichen Anstrengungen gebracht werden. Die Solidarisierung der „kleinen Leute“ in Europa und der gemeinsame Druck der Öffentlichkeit wären ein erster Schritt, etwas an den Zuständen zu ändern. Dazu gehört es auch, dass die Berichterstattung die Themen nicht verschweigt, beschwichtigt und damit die Menschen über den Zustand der EU desinformiert und eine Realität inszeniert, in dem sich der deutsche Zuschauer „wohlfühlt“, während im Europa um uns herum die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Pin It on Pinterest