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Aktion Kanzleramt anschreien

Aktion Kanzleramt anschreien am Montag

Bundeskanzleramt Berlin

Bundeskanzleramt Berlin

Immer wieder hört man Menschen fragen „Was kann man denn schon tun um Dinge zu verändern? Ich kann alleine sowieso nichts bewirken”. Dann lehnen sie sich wieder im Fernsehsessel zurück, um DSDS oder Bauer sucht Frau zu schauen oder blättern in der Bildzeitung zur nächsten Seite um sich darüber zu empören das in China ein Sack Reis umgefallen ist.

Dann gibt es die Menschen, die einfach etwas tun. Da wird nicht lang diskutiert und ewig organisiert, bis sich alles wieder im Sand verläuft. Es werden auch keine Studien in Auftrag gegeben um im Vorfeld zu analysieren ob die Aktion auch wirklich die höchste Effektivität hat, nein, da werden einfach die Ärmel hochgekrempelt und Nägel mit Köpfen gemacht. Diese Menschen sind mit einem oder mehreren Zuständen unzufrieden und verkünden ihren Unmut indem sie ihn einfach hinausschreien, anstatt ihn stillschweigend zu dulden und in sich hineinzufressen.

Eine dieser Aktionen ist das „Kanzleramt Anschreien Am Montag” in der Hauptstadt. Ein Bürgerprotest vor dem Bundeskanzleramt wegen dem anhaltenden Bürger- und Grundrechtsabbau der Regierung. Einfach mal laut aussprechen was einem stinkt.

Hier ein paar Impressionen vom Montag, dem 19. August 2013

Das findest Du doof, unnötig, überflüssig, unsinnig, bekloppt weil es garnichts bringt ?

Nun, man kann natürlich immer alles schlecht reden, andere Menschen beleidigen und sich über sie lustig machen, aber bringt das mehr ? Ist ein negatives und destruktives Verhalten gegenüber den Mitmenschen wirklich förderlich um etwas zu verändern, oder macht es vielleicht mehr Sinn sich friedlich, mit positiver und kreativer Energie geladen, auf eine individuelle Art und Weise zu engagieren ?
Diese Frage mußt Du für Dich selbst beantworten, aber wenn Du wirklich etwas verändern möchtest, dann könntest Du als erstes aufhören die Aktionen von anderen Menschen schlecht zu machen und anfangen selber etwas zu tun. Du musst die Aktionen anderer nicht unbedingt gut finden oder unterstützen, aber mach sie bitte auch nicht kaputt, sondern widme Dich dem Thema das Dir persönlich wichtig ist und starte Deine eigene Aktion.

Unterstützt Euch, motiviert Euch gegenseitig und kalibriert Euren Fokus auf eine positive Einstellung, dann haben wir auch eine Chance Einigkeit zu erlangen, die wir bitter nötig haben. Dies wird weder heute noch morgen geschehen, denn es ist ein Weg, eine Entwicklung. Es heisst nicht umsonst „Der Weg ist das Ziel” und dabei darf jeder ruhig auf seinem eigenen Seitenpfad laufen, solange wir in die gleiche Richtung marschieren. An irgendeinem Punkt werden sich all unsere Pfade kreuzen und wir werden erkennen das wir das gleiche Ziel haben.

Wann das sein wird, liegt einzig und allein bei uns.

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